Heimatverein Gräfenroda e. V.

Vors. Karola Eschrich

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Aktuelle Meldungen

Und noch einmal Gedanken und Gedenken zu Forstmeister Johann Heinrich Moritz Winter

(29.08.2018)

Und noch einmal Gedanken und Gedenken zu Forstmeister Johann Heinrich Moritz Winter (2. März 1760 – 14. Juli 1838, jeweils Gräfenroda)
 

Am 14. Juli 2018 ehrten heimatgeschichtlich interessierte Einwohner mit zugereisten Gästen einen bedeutenden Forstmann von Gräfenroda anlässlich seines 180. Todestages. Mit einer kleinen Exkursion zu seinem Waldgrab nahe des alten schwarzburgischen Forsthauses und einer Gedenkfeier würdigten die Teilnehmer den in Diensten von Schwarzburg-Sondershausen vor mehr als 200 Jahren wirkenden Forstmeister.
 

Die Organisatoren präsentierten dazu eine Gedenkschrift, die Jochen Ehrhardt, Karl-Heinz Gran und Rotraut Greßler zu diesem Anlass erarbeitet hatten.
 

Einen Monat später fand in kleiner Runde eine erneute Lehrwanderung zum Forstort Winters Ruhe am Fuße des Waldsberges statt, um über dessen Lebenswerk zu diskutieren.
 

Forstmeister Winter gehört zu einem schöpferischen Dreigespann in Thüringen ausgebildeter Forstleute, die am Ende des 18. Jahrhunderts den Anbau ausländischer Gehölze in den damals heruntergewirtschafteten Forsten forderten, förderten und selbst aktiv ausführten. Über seinen beruflichen Werdegang ist immer noch zu wenig bekannt. Vermutlich erlernte er den Jägerberuf bei seinem Vater, dem Wildmeister Johann Carl Ernst Winter (1723-1812).
Am Ende seines Lebens trug er den Titel eines Forstmeisters, den damals nur wenige Förster bürgerlicher Herkunft auf Grund außerordentlicher Leistungen erringen konnten.
 

Winters Verdienste sind vor allem der erfolgreiche Anbau der hier nicht heimischen Europäischen Lärche (Larix decidua) sowie Anbauversuche mit Gehölzen aus dem östlichen Nordamerika, von denen sich Weymouthskiefer (Pinus strobus) und Hemlockstanne (Tsuga canadensis) mit einigen Altbäumen erhalten haben, die nun aber ihre natürliche Altersgrenze erreichen.
 

Als eigentliche Vorreiter und wissenschaftliche Bearbeiter des forstlichen Ausländeranbaus in Deutschland gelten Oberforstmeister Friedrich Adam Julius von Wangenheim (1749 Sonneborn bei Gotha – 1800 Gumbinnen/Ostpreußen) und Oberforstmeister Friedrich August Ludwig von Burgsdorff (1747 Leipzig – 1802 Berlin), die beide als Jagdjunker in Sachsen-Gotha-Altenburg zu Forstleuten ausgebildet worden sind. Deren Lebensläufe und Berufserfolge sind im forstlichen Schrifttum ausführlich dargestellt.
 

Die Verbindungen von Forstmeister Winter zu den beiden Forstbeamten in Preußen, besonders zu Saatgutbeschaffung und Samenhandel, harren der forstgeschichtlichen Aufarbeitung.
Der Waldsberg bei Gräfenroda ist durch das Wirken von Forstmeister Winter ein frühes Zeugnis für forstlichen Pioniergeist zur Behebung von Holzmangel und zur Minderung der damaligen Energiekrise in den thüringischen Kleinstaaten.
 

Prof. em. H. Witticke, Schwarzburg

 

Foto zur Meldung: Und noch einmal Gedanken und Gedenken zu Forstmeister Johann Heinrich Moritz Winter
Foto: Und noch einmal Gedanken und Gedenken zu Forstmeister Johann Heinrich Moritz Winter

Tag der Deutschen Einheit am Kammberg-Glöckechen 2017

(19.10.2017)

Gräfenroda, 03.10.2017; Tag der Deutschen Einheit - Am Kammberg-Glöckchen
 

Motto des Berggottesdienstes: „Einigkeit und Recht und Freiheit für ...“
     
Gegen 10:00 Uhr wurde der Berggottesdienst durch unseren Pfarrer Herrn Pötschke festlich eröffnet und natürlich wie die vergangenen Jahre mit unseren Freunden und Musikanten zum nunmehr 4. Mal begangen. Das Wetter hatte uns in diesem Jahr keinen strahlenden Sonnenschein beschert, was wiederrum keinen Abbruch des Zuspruches der Teilnehmer zur Folge hatte, sondern eine für mein Dafürhalten eine überwältigende Anzahl an Besuchern vereinte.
 

Unser Aussichtspunkt wurde in der Zeit zwischen Donnerstag, 21.09.2017 (19:30 Uhr) und Sonntag, 23.09.2017 (ca. 10:00 Uhr) durch zerstörerisches Handeln von bisher unbekannten „Nischdechern“ in starke Mitleidenschaft gezogen. Es wurden Schilder von den Wegweisern gerissen, ein Firmenschild am Pavillon herausgetreten, das Eichhörnchen zerschlagen, Teile der Dachbretter herausgeschlagen und der Versuch unternommen, unser Panoramabild zu zerstören. All diese Zerstörungen wurden zur Anzeige gebracht, so dass dieser Vorgang nicht unbemerkt bleiben kann und weitere Maßnahmen nach sich ziehen wird.
Ich möchte an dieser Stelle bemerken, dass keiner mehr weg sehen darf und sich über weitere Feststellungen zur Sache beim Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft oder der Polizei melden sollte.
 

Herr Pötschke hat in seinem Gottesdienst sehr treffend gesprochen und die Reihenfolge des Textes unserer Nationalhymne artikuliert.
An 1. Stelle singen wir die „Einigkeit“ und das aus gutem Grund!
Die Teilnehmer und Gäste unserer Veranstaltung haben seine Aussagen mit Beifall belohnt, was nach seiner Einschätzung nur selten so sporadisch geschieht.
Er sprach auch die vielen Helfer und Unterstützer der Veranstaltung an und mahnte zur Achtung vor der Arbeit der Ehrenamtlichen. Auch ist ihm nicht entgangen dass ein Kirmesbursche mit Brause seinen „Durst“ stillte, was ihm sehr merkwürdig erschien, da ja noch Bier im Angebot war!
 

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde noch gemeinsam gesungen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken. Nur durch unser gemeinsames Handeln konnten im Vorfeld die Sachschäden beseitigt werden!
 

Mein ganz besonderer Dank geht an meine Freunde Mario und Paul für die Neugestaltung des Glöckchens; Bernd, Günther und Pierre für die Montage- und Aufbauhilfen, die Bereitstellung des Eichhörnchens, sowie die Rasenpflege; die Mitglieder des Kaninchenzuchtverein Gräfenroda e.V. für ihre Bewirtung im Zelt. Unserem Bläsersextett und den Kindern der Musikschule Fröhlich gilt ein besonderer Applaus.

An die Mitarbeiter unseres Bauhofes Gräfenroda geht an dieser Stelle ebenso unsere Hochachtung für die Wegeinstandsetzung und den Transport der Festzeltgarnituren am Feiertag durch Andi.
 

Dem Kirmesverein gilt ein besonderer Dank für die letzten 2 Hoch´s der Saison 2017 am Kammberg.
Eine „Erstaufführung“ war das Hoch auf unseren Herrn Pfarrer zum Kirmesabschluss!
„Ech koen uch nur gesää, macht widder sue, min Seechen hadde!“ (Zum „Schwängersch“ lernen fürs nächste Jahr, Herr Pfarrer!)
 

Die eingegangenen Spenden werden in Kürze dem Konto der „Viehbrücke“ beim Heimatverein gutgeschrieben, nach gemeinsamer Auszählung des Betrages, in alt bewährter Form.
 

Für den nicht aufgeführten „Stammtischpalaber zur Hausmetzcherei“ bitte ich unsere Besucher um Entschuldigung. Ein persönlicher Schicksalsschlag stand dem entgegen. Dieser Sketch wird bei passender Gelegenheit nachgeholt. Vielleicht einmal in einer Scheune!
 

An dieser Stelle möchte ich noch Kundtun, dass der „Grawereder Jong“ in den Heimatverein Gräfenroda eingetreten ist. Auch dieses sollte zum Tag der Einheit ein Bedürfnis sein.
 

In Kürze wird ein neues Projekt in Angriff genommen. Hierbei rufe ich alle Vereine Gräfenroda`s zur Teilnahme und Unterstützung auf. Die Bekanntgabe wird im Amtsblatt erfolgen, wenn die Einzelheiten geklärt sind.
 

Ich danke allen Besuchern und Freunden für diesen schönen Tag, die freundschaftlichen und inspirativen Gespräche, sowie den moralischen Beistand.
 

„Me sieht sech!“
Euer Helmut Greßler
 

Bilder: Gerhard Schmermer, Hartmut Grossmann, Helmut Greßler
(siehe Anhang unter "Download")

 

Instandsetzung „Viehbrücke“ Gräfenroda - Wir bitten um Ihre Unterstützung

(31.08.2017)

Wir bitten um Ihre Unterstützung - Instandsetzung „Viehbrücke“ Gräfenroda
 

Seit 2008 ist die „Viehbrücke“ im Kirchholz Gräfenroda infolge Einsturzgefahr gesperrt.
Wir, der Heimatverein Gräfenroda e.V., der CDU Ortsverband Gräfenroda und engagierte Bürger, wollen ehrenamtlich die so beliebte Wanderwegverbindung instand setzen und teilweise erneuern.

Dazu sind die Abrissarbeiten der „alten Brücke“ bereits erledigt und derzeit wird an der Sanierung der Pfeiler und Widerlager gearbeitet.


Um dieses Ziel jedoch bis zur vollständigen Begehbarkeit der „Viehbrücke“ zu erreichen benötigen wir Ihre Hilfe, denn allein der Kauf von Material, das Anmieten von Maschinen und Geräten übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten.
 

Wir würden uns daher sehr über eine Geld- oder Sachspende  freuen.
 

Bankverbindung:
IBAN: DE 44 8405 10 10 1150 00 36 65
BIC: HELADEF1ILK
Verwendungszweck: Instandsetzung Viehbrücke
 

Nach Eingang Ihrer Zuwendung erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung.
 

Für Ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes „Instandsetzung der Viehbrücke“ möchten wir uns bereits heute herzlich bedanken.
 

Heimatverein Gräfenroda e.V. (Karola Eschrich) und
CDU Ortsverband Gräfenroda (Günther Meister)

 

 

Foto zur Meldung: Instandsetzung „Viehbrücke“ Gräfenroda - Wir bitten um Ihre Unterstützung
Foto: Instandsetzung „Viehbrücke“ Gräfenroda - Wir bitten um Ihre Unterstützung