Geschwenda

Blick auf Geschwenda

Geschichte

Der Ort Geschwenda wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit lautete der Name "Gyswenda". Eine Deutung leitet diese Ortsbezeichnung von "schwenden" ab. Ein "Geschwende" ist ein durch Abbrennen des Gehölzes gewonnenes Stück Land (im Gegensatz zum Roden des Waldes). So zeigt auch das Ortswappen eine Tanne, aus deren Wurzeln Flammen schlagen.

 

In den früheren Zeiten führten die Geschwendaer ein karges Leben. Die meisten Männer arbeiteten auswärts. Die übrigen verdienten mit Frauen und Kindern in Heimarbeit durch "Schnippeln" von Blumenstäbchen einen geringen Lebensunterhalt.


Ende des vorigen Jahrhunderts entwickelte sich in Geschwenda die Thermometerproduktion vorwiegend in Heimarbeit. Später entstanden neue Wohnhäuser, mittelständische Produktionsbetriebe siedelten sich an und die Infrastruktur verbesserte sich.

 

Heute umfasst die Gemeinde eine Fläche von 590 ha und es leben ca. 2239 Einwohner im Ort.

 

Dem Besucher bietet sich hier in einer Höhenlage von 457m - 517m ü. NN eine reitvolle Landschaft mit guten Möglichkeiten für Ferien, Freizeit und Erholung. Geschwenda besitzt heute noch einen historischen Ortskern mit schieferverkleideten Häusern, der baulich gut erhaltenen Nikolaikirche und dem über 300- jährigen Pfarrhaus. Ein Waldbad in herrlicher Lage wartet auf seine Besucher. Die Pflege thüringischer Kunst der Mundglasbläserei wird nich heute in kleinen Werkstätten betrieben.

Homepage: www.geschwenda.de

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