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Liebenstein

Teilansicht von Liebenstein

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Geschichte

Liebenstein wurde 1303 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es ist aber anzunehmen, dass die alte Wallburg auf der sogenannten Schwedenschanze schon vor etwa 2500 Jahren angelegt wurde.


Der Name kommt von Loiba, was Bergwald bedeutet und von -stein, was als zusammengesetzter Burgname auf die fränkische Herkunft verweist.


Die Burg wird wohl aus der Zeit der thüringer Herzöge stammen und zu den Verteidigungsanlagen gehören, die damals gegen das Vordringen der Sorben errichtet wurden. Sie wechselte oft ihren Besitzer.


In der Ortschronik wird erwähnt, dass die Burg 1545 durch umfangreiche Umbaumaßnahmen zu einem schönen Wohnschloss umgebaut wurde. 1841 war der untere Teil, das Torhaus, noch bewohnt und Justizamt.


In Liebenstein gibt es von der Bebauung her zwei Siedlungszentren, einmal das heutige „Oberdorf“ und zum anderen die Siedlungsgruppe am Fuße des Berges. Keimzelle dieser Siedlung ist der seit 1363 regelmäßig genannte wehrhafte Hof am Fuße des Berges.


Von 1435 - 1543 kam es zum Bau der ersten Kirche im Ort. 1769 entstand eine „Oberkirche“, die wohl mehr eine adlige Kapelle war. Da beide Kirchen wegen Baufälligkeit abgetragen werden mussten, wurde 1842 die jetzige Kirche erbaut.